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Tents4Trees – etwas bewirkenDancover hat über mehrere Jahre hinweg 218.000 Bäume in Ländern wie Sambia, Myanmar und Madagaskar gepflanzt. Wir haben wesentlich zur Wiederherstellung wichtiger Ökosysteme beigetragen und durch verschiedene Projekte aktiv gegen den Klimawandel gekämpft. Einer unserer größten Erfolge ist die Zusammenarbeit mit dem Eden Reforestation Project zur Wiederaufforstung von Mangrovensümpfen in Mahajanga, Madagaskar.
Madagaskar ist eine der weltweit höchsten Prioritäten im Bereich des Naturschutzes aufgrund seiner einzigartigen Artenvielfalt und des massiven Lebensraumverlusts. Über 90% der ursprünglichen Wälder wurden zerstört, was die ohnehin in extremer Armut lebenden lokalen Gemeinschaften stark beeinträchtigt. Der Verlust von Mangroven entlang der Küste hat schwerwiegende Folgen – unter anderem das Abtragen von Schlick, den Zusammenbruch der Fischerei und eine höhere Anfälligkeit für Wirbelstürme, Tsunamis und Überschwemmungen.
Mangroven werden oft als „Wunderbaum“ bezeichnet, da sie Küsten vor Erosion schützen und Leben und Eigentum bei extremem Wetter bewahren. Diese Küstenwälder dienen auch als Kinderstuben für Fische und sichern damit Nahrung und Einkommen für Küstengemeinschaften. Außerdem speichern Mangroven außergewöhnlich viel CO₂ – bis zu viermal mehr als andere tropische Wälder. Zwei Mangrovenbäume können bis zu 1 Tonne CO₂ binden – ein echter Schatz im Kampf gegen den Klimawandel.
Wie erwähnt, pflanzen wir seit Jahren Bäume zur Bekämpfung des globalen Klimawandels. Das neueste Projekt ist die Wiederaufforstung von Mangrovensümpfen in Mahajanga, im Nordwesten Madagaskars. In Zusammenarbeit mit Eden Reforestation Projects helfen wir, die Küstenwälder wiederherzustellen, Erosion zu verhindern, tiefliegendes Ackerland zu schützen und die Nahrungsversorgung der Bevölkerung abzusichern.
Myanmar ist das ärmste Land in der ASEAN-Region (Verband Südostasiatischer Nationen) und von der Klimaerwärmung besonders stark bedroht. Myanmar hat eine Bevölkerung von 55 Millionen Menschen – von denen mindestens ca. 25 % unter der Armutsgrenze leben. Seit 1980 hat Myanmar schon über 1 Million Hektar Mangrovenwälder verloren und dieser Prozess setzt sich rapide fort, so dass nur noch 16% Mangrovenwald übrig ist. Aus diesem Grund ist Myanmar äußerst anfällig für den Klimawandel. Niedrig gelegene Reisfelder mussten aufgrund des Meeresspiegelanstiegs und der damit verbundenen Versalzung bereits aufgegeben werden. Über 60% der Reisproduktion des Landes entsteht in dieser Region.
In Sambia sind Armut und die Zerstörung der Umwelt eng miteinander verbunden. Es ist in der Tat so, dass Sambia nicht nur zu den ärmsten Ländern der Erde gehört, sondern auch zu den Ländern, die am stärksten von der Rodung der Wälder betroffen sind. In der Copperbelt-Region hat sich eine große Anzahl von Minenarbeitern nach dem Zusammenbruch der Bergbauindustrie der Herstellung von Holzkohle gewidmet, was nur zu noch mehr Waldrodungen geführt hat.
Dancover ist Teil einer Initiative geworden, die den Miombo-Wald wieder aufforsten sowie eine nachhaltige sozio-ökonomische Entwicklung und einen Markt für eine grüne Alternative zu Holzkohle fördern möchte. Der Miombo-Wald ist ein einzigartiges Naturgebiet in Afrika und ein wichtiger Lebensraum für die Tierwelt. Durch die unterstützte, natürliche Wiederherstellung des Miombo-Waldes (Gebiete von heimischen Wäldern auf Bauernhöfen) sowie die Förderung von ökonomischen Aktivitäten, wie z. B. der Bioenergie und der Herstellung von Honig, können die örtlichen Gemeinschaften ihre Wälder wieder aufforsten. Dementsprechend profitieren die Landwirte von den abwechslungsreichen Aufgaben, von höherem Einkommen und neuen Fähigkeiten. Das bedeutet, dass wir durch das Pflanzen von Bäumen, die das CO2 mit der Zeit speichern, einen lokalen und globalen Beitrag leisten können.
In der Copperbelt-Region kann die oberirdische Biomasse im Miombo-Wald in 20 Jahren durchschnittlich 145,4 Tonnen CO2 pro Hektar speichern.